AGB für KletterWerkstatt

Hinweis:
Veranstaltungen mit Bezug zu Bouldern und Klettern sind mit spezifischen Gefahren verbunden. Deshalb wird von jedem Teilnehmer ein hohes Maß an Umsicht, Eigenverantwortlichkeit und Rücksichtnahme erwartet.
1.Allgemeines, Geltungsbereich
Für sämtliche Geschäftsvorfälle und alle Verträge zwischen Kletter-Werkstatt und den Vertragspartnern sind nachfolgende Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Inhalte nach vereinbart.
2. Angebot/Anmeldung/Vertragsschluss
2.1 Allgemeines
Sämtliche von Kletter-­Werkstatt auf ihrer Internetseite oder Flyern oder in sonstiger Weise beworbene Kursangebote sind freibleibend, unverbindlich und entfalten keine Bindungswirkung. Eine bindende Vereinbarung kommt nach Anmeldung durch die Kursinteressenten (Angebot) erst durch eine Auftragsbestätigung (Annahme) in Textform seitens Kletter-­Werkstatt zustande. Die Anmeldung stellt ein bindendes Angebot dar, wenn nicht ein entgegen stehender Hinweis enthalten ist oder eine anderslautende Vereinbarung getroffen wurde. Der Auftraggeber ist zumeist, aber nicht zwingend, auch der Empfänger der von Kletter­‐Werkstatt erbrachten Leistungen (nachfolgend: Teilnehmer). Sämtliche Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl für den Auftraggeber, wie auch entsprechend für den/die Teilnehmer. Soweit Teilnehmer nicht gleichzeitig Auftraggeber sind, ist der Auftraggeber verpflichtet, den Teilnehmer(n) diese Bestimmungen als bindend auch für die Teilnehmer bekannt zu geben und für die Einhaltung Sorge zu tragen. Der Auftraggeber stellt Kletter­‐Werkstatt in jedem Fall von Ansprüchen der/des Teilnehmer(s) frei, ausgenommen nicht ausgeschlossene Haftungsansprüche gemäß Ziffer 7 dieser Bedingungen. Es kommt ausschließlich ein Dienstvertrag zustande.
2.2 Wahrnehmung organisatorischer Aufgaben und Mehrtagesveranstaltungen
Nimmt Kletter‐Werkstatt im Rahmen von Seminaren und Mehrtagesveranstaltungen Tätigkeiten vor, wie die Anmietung von Räumen und Unterkünften, Transport und Beförderung oder die Buchung von Übernachtungsmöglichkeiten, erfolgt dies ausschließlich namens und in Vollmacht der Auftraggeber/Teilnehmer. Diese etwaig übernommenen rein organisatorischen Tätigkeiten werden entgeltfrei erbracht. Soweit an Dritte (insbesondere Hotelbetreiber, Vermieter ect.) Vorauszahlungen zu leisten sind, werden diese vor ab  von Kletter‐Werkstatt aus organisatorischen Gründen von den Teilnehmern eingezogen und an den Dritten weitergeleitet. Etwaige Restbeträge müssen durch den Teilnehmer vor Ort direkt an den Dritten entrichtet werden. Der Auftraggeber/Teilnehmer stellt Kletter­‐Werkstatt insoweit von allen Ansprüchen Dritter frei. Leistungen, die Inhalt eines Reisevertrages bilden können, werden weder angeboten noch erbracht.
3. Voraussetzungen zur Teilnahme/Verhalten während Kursveranstaltung
Der Teilnehmer erklärt mit seiner Anmeldung, dass er körperlich gesund ist und für die Teilnahme an der jeweiligen Veranstaltung ausreichend trainiert ist. Der Teilnehmer muss bereits im Vorfeld über Kletter­‐ und Sicherungskenntnisse verfügen und hat für eine technisch einwandfrei Ausrüstung sowie deren sichere Anwendungsweise selbstständig Sorge zu tragen. Kletter­‐Werkstatt informiert in der vor Veranstaltungsbeginn ausgehändigten Einverständniserklärung über für die Veranstaltung geltende Sicherheitsbestimmungen. Jeder Teilnehmer ist verpflichtet diese aufmerksam durchzulesen und einzuhalten sowie im Allgemeinen den Anweisungen der Trainer unverzüglich Folge zu leisten (dies gilt unabhängig von etwaigen Bestimmungen der genutzten Sportstätten). Bei Zuwiderhandlungen oder Verstößen kann der betreffende Teilnehmer durch Kletter-Werkstatt von der Veranstaltung ausgeschlossen werden.
4. Leistungen
4.1 Allgemeine Leistungsbeschreibung
Bei den von Kletter‐Werkstatt angebotenen Leistungen handelt es sich beispielhaft und ohne Anspruch auf Vollständigkeit um allgemeines und kletterspezifisches Mentaltraining und ­‐coaching, Kommunikationstraining, sportpsychologische Beratungen, individuelles Technik und Taktik Training (vorwiegend Indoor). Die Veranstaltungen werden je nach Ausschreibung in Einzeltrainings, Gruppenworkshops, Seminaren und Outdoorveranstaltungen stundenweise oder im Rahmen von Ein­‐ und Mehrtagesveranstaltungen (siehe hierzu auch Ziffer 2.3) erbracht. Die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltungen und Beratungen obliegt allein Kletter‐Werkstatt.
4.2 Sportstätten bei Indoorveranstaltungen
Die von Kletter‐Werkstatt angebotenen Indoorveranstaltungen werden in allgemein zugänglichen Fremdsportstätten abgehalten. Für die Teilnehmer der Kurse gelten die Nutzungs‐ und Hallenordnungen sowie Sicherheitsbestimmungen der jeweiligen Sportstätten, über welche sich der Teilnehmer vor Kursbeginn selbstständig zu informieren hat.
4.3 besondere Kurse, insbesondere Outdoor Trainings/Outdoor Veranstaltungen
Im Falle von Veranstaltungsangeboten, bei welchen die Durchführung des Kurses zwingend durch einen besonders qualifizierten Trainer zu erfolgen hat (beispielsweise müssen Kletterveranstaltungen im Outdoorbereich in Deutschland, Österreich, Italien und Schweiz (u.a.) durch einen Bergführer geleitet werden), wird der Kurs ausschließlich und letztverantwortlich von diesem geleitet. Lediglich die Kursdurchführung kann bei entsprechender Eignung auf andere Trainer von Kletter‐Werkstatt übertragen werden.
5. Rücktritt, Rückerstattung, Stornierung
5.1 Rücktritt/Absage der Veranstaltung durch Kletterwerkstatt
Kletter­‐Werkstatt ist bei Vorliegen besonderer Voraussetzungen berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten bzw. eine
Veranstaltung abzusagen. In diesem Fall wird jeder Vertragspartner unverzüglich über den Ausfall der Veranstaltung
informiert (bei Unterschreitung der Mindestteilnehmerzahl spätestens eine Woche vor geplantem Veranstaltungsbeginn) und eine schon erhaltene Gegenleistung unverzüglich zurückerstattet.
Kletter­‐Werkstatt wird sich in jedem Fall bemühen, einen Alternativtermin zu benennen (ein Anspruch hierauf besteht jedoch nicht). Im Falle einer Verlegung oder Stornierung einer Veranstaltung werden etwaige den Teilnehmern selbst entstandene Kosten und Aufwendungen nicht erstattet, ungeachtet, ob diese auch von Vereinbarungen herrühren, die Kletter­‐Werkstatt in Vertretung der Auftraggeber/Teilnehmer vorgenommen hat oder nicht (siehe Ziffer 2.3, 1. Abs). Dies gilt nicht, soweit die Verlegung oder Stornierung einer Veranstaltung auf einer groben Pflichtverletzung von Kletter-Werkstatt oder derer Erfüllungsgehilfen beruht.
Kletter‐Werkstatt wird sich jedoch bemühen, im Falle einer Absage oder eines Rücktritts bei der Minimierung entstandener Kosten oder Aufführungen behilflich zu sein.
Ein besonderer Umstand, der zum Rücktritt bzw. zur Veranstaltungsabsage berechtigt, ist insbesondere gegeben bei
• höherer Gewalt und unvorhersehbaren Witterungsbedingungen, wenn hierdurch die Durchführung des Kurses nicht möglich ist oder eine sichere Kursdurchführung nicht gewährleistet werden kann
• Verletzung und Krankheit der Kurstrainer, wenn hierdurch eine sichere Durchführung der Veranstaltung nicht mehr gewährleistet werden kann,
• Unterschreitung der Mindestteilnehmerzahl. Diese beträgt grds. 4 Kursteilnehmer. Eine abweichende Mindestteilnehmerzahl kann nach vorheriger Mitteilung (vor verbindlicher Buchung) spätestens 10 Tage vor geplantem Kursbeginn bestimmt werden.
5.2 Ausschluss von Teilnehmern
Abweichend von 5.1 können Teilnehmer, die sich dem Ziel und Zweck der Veranstaltung zuwider verhalten oder durch ihr Verhalten die Sicherheit anderer Kursteilnehmer gefährden, von der Veranstaltung ausgeschlossen werden. Eine Rückerstattung von bereits erhaltenen Honorar findet in diesem Fall nicht statt.
5.2 Stornierung durch Auftraggeber/Teilnehmer
Bei Stornierung einer verbindlich gebuchten Veranstaltung durch den Auftraggeber/Kursteilnehmer kann Kletter‐Werkstatt einen angemessenen Betrag als Ersatz für Aufwendungen verlangen. Der Anspruch ist unter
Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und möglichen anderweitigen Verwendungen
pauschaliert. Maßgeblich für die Höhe des Ersatzes ist der Zugang der Stornoerklärung des Auftraggebers/Teilnehmers bei Kletter‐Werkstatt. Die Höhe des pauschalen Anspruches staffelt sich wie folgt:
bis 30 Tage vor Veranstaltung (Indoorkurs): 25 %,
bis 30 Tage vor Veranstaltung (Auslandskurse): 40 %
bis 14 Tage vor Veranstaltung (Indoorkurs): 30 %
bis 14 Tage vor Veranstaltung Auslandskurse: 50 %
bis 5 Tage vor Veranstaltung: 70 %
später und bei Nichtantritt: 100 %
wenn der Teilnehmer/Auftraggeber nicht rechtzeitig Ersatz findet. In diesem Fall ist dennoch eine unverzügliche Mitteilung an Kletter‐Werkstatt vor Kursbeginn verpflichtend.

Individuell vereinbarte Termine können bis zu 4 Tage vor Trainingsbeginn abgesagt werden. Anschließend ist der volle Betrag zu entrichten.

Wertkarten, wie 6er oder 10er Karten sind 18 Monate gültig und werden nach der ersten Einheit nicht mehr rückerstattet.

Der Nachweis, dass ein Schaden oder eine Wertminderung überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger ist als die veranschlagte Pauschale oder im konkreten Fall der angemessene Betrag wesentlich niedriger ist als der pauschalierte Betrag, steht dem Auftraggeber/Teilnehmer ausdrücklich frei.

6. Warteliste

Sind Veranstaltungsangebote ausgebucht, bemüht sich Kletter-Werkstatt eine Warteliste zu führen. Wird ein Platz frei, informiert Kletter-Werkstatt die Interessenten. Vorstehendes geschieht auf rein freiwilliger Basis. Es bestehen diesbezüglich keinerlei Ansprüche der Teilnehmer/Bewerber gegenüber Kletter-Werkstatt. Erst mit der Annahme eines Nachrückangebotes kommt der Vertrag zustande und die Kursgebühren sind zu entrichten.

7. Haftung
Kletter‐Werkstatt haftet grundsätzlich nur für Schäden, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Verwenders oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verwenders beruhen.
Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei fahrlässig verursachten Sach‐ und Vermögensschäden haftet Kletter­‐Werkstatt nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, jedoch der Höhe nach beschränkt auf die bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schäden (Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung den Vertrag prägen und auf die der Auftraggeber vertrauen darf).
8. Schlussbestimmungen
Für alle Rechtsbeziehungen gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart. Sofern nicht aus drücklich eine andere Vereinbarung getroffen ist, ist ausschließlicher Erfüllungsort München. Gerichtsstand ist für alle Rechtsstreitigkeiten mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und Personen, die im Inland keinen allgemeinen Gerichtsstand haben, München. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB oder Teile hiervon ganz oder teilweise unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der AGB im übrigen hiervon nicht berührt.
9. Abwehrklausel
Entgegenstehende allgemeine Geschäftsbedingungen werden zurückgewiesen